kanu-Weiden e.V.
kanu-Weiden e.V.

Vereinschronik

Chronik

Neugründung des Kanuvereins

Kanu-Weiden „e.V.“ in Weiden i.d.OPf.

 

 

Nachdem die SpVgg Weiden e.V. Anfang November 2010 Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens stellen musste, stand auch die Kanuabteilung nach über 45 Jahren unter dem Dach der SpVgg Weiden e.V. plötzlich vor dem Aus. Was tun?

 

Am 19.11.2010 erklärte der Insolvenzverwalter den ehemaligen Abteilungsleitern, dass sofort der Trainingsbetrieb einzustellen ist. Das Vereinsvermögen wurde konfisziert. Dies bedeutete, dass unsere gesamten Vereinsboote in die Konkursmasse fielen.

Am 1.12.2010 fand eine Besprechung bei der Stadt Weiden mit Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und Stadtkämmerin Cornelia Taubmann über die weitere Verpachtung Turnhalle/Hallenbad und Bootshaus im Stadtbad statt. Dies konnte zugesichert werden.

Am 3.12.2010 fand eine außerordentliche Besprechung mit ehemaligen Kanu-Mitgliedern im Schützenhaus am Hetzenrichter Weg statt. Es wurde

  • der Anschluss an einen Folgeverein der SpVgg Weiden,
  • der Anschluss an einen bestehenden Sportverein oder Verband, und
  • die Gründung eines selbständigen Kanuclubs diskutiert.

Ergebnis war, dass die Anwesenden gegen einen Anschluss an einen Folgeverein der SpVgg weiden waren.

Somit standen die weiteren Vereinsformen, selbstständig machen oder sich bei einem Verein anschließen im Raum. Hierzu wurde eine entsprechende Diskussion gewünscht von dem zahlreich Gebrauch gemacht wurde. Nachdem zur Selbstständigkeit sich niemand von den Anwesenden bereiterklärte, auch ein entsprechendes Amt zu übernehmen, wurde der Vorschlag von Reinhard Neumann angenommen, mit dem Deutschen Alpenverein (bei dem schon einige Kanuten Mitglied sind) weitere Verhandlungen zu führen. Einem Übernahmeangebot der DJK Weiden wird nicht näher getreten.

Verhandlungen mit dem DAV sollten die frühere Vorstandschaft bzw. Inge Rudnik, Ina Weig-Meckl und Marcus Rudnik führen. Bei der Adventsfeier am 11.12.10 sollte ein vorläufiges Ergebnis dieser Vorbesprechung abgegeben werden.

Besprechungen mit der DAV-Vereinsspitze fanden am 6. und 9.12.2010 statt.

 

Am 11.12.2010 fand nach einer Wanderung vom Hammerweg über Hammerharlesberg in St. Felix eine kurze Andacht und danach in der Zoiglwirtschaft „Waldhauser“ eine Adventsfeier statt. Zum Thema Selbständigkeit oder Anschluss an den DAV Sektion Weiden entstanden z.T. heftige Redebeiträge. Eine Lösung konnte auch dort nicht abschließend gefunden werden. Erkennbar war jedenfalls, dass auch im Rahmen einer Unterabteilung beim DAV Mitarbeiter z.B. als Spartenleiter, Wanderwart, Bootshauswart etc. erforderlich wären und somit nur die „Verwaltung“ zentral über den DAV läuft.

 

Am 14.12.2010 fand nochmals im kleinen Kreis eine Besprechung statt, ob trotzdem eine selbständige Vereinsführung möglich ist.

Die Tendenz ging wie schon angesprochen in Richtung eines artverwandten Großvereins, nachdem vorerst keine Bereitschaft für die Übernahme von Vereinsämtern besonders bei den ehemaligen jüngeren Kanumitgliedern bestand. Doch irgendwann nachdem die Telefone heiß gelaufen waren, klingelten die Vorweihnachtsglocken und man besann sich auf ein „Wir-Gefühl“ welches besonders bei den Jüngeren auftrat, nun doch verschiedene Ämter unter der Jugend aufzuteilen und auch die „Alten Hasen“ mit ins Boot zu nehmen.

Im Ergebnis wurde nun doch eine Vereinsneugründung angestrebt, Bereitschaft für ein Amt bei einer „Mannschaft“ aus Alt+Jung war vorhanden.

 

Für den 17.12.2010 wurde ins Nebenzimmer der Gaststätte Schätzler, Weiden, Bahnhofstraße die Interessengemeinschaft Kanu eingeladen, um einen selbständigen Kanuverein zu gründen, oder einen Anschluss an die Sektion Weiden e.V. des Deutschen Alpenvereins zu beschließen.

Nach nochmaliger Auflistung der Vor- und Nachteile konnte Versammlungsleiter Detlef Patzig eine „Mannschaft“ vorstellen, die sich in der vorgenannten Besprechung zur Übernahme eines Amtes bereit erklärt hatten. Die versammelten 25 Anwesenden stimmten einstimmig der Neugründung eines Kanuvereins zu. Marcus Rudnik verlas die vorbereitete Satzung im Gesamten. Die außerordentliche Sitzung wurde in eine Gründungsversammlung umbenannt. Die Satzung wurde einstimmig anerkannt und von 23 Personen unterschrieben. (Sieben sind zu einer Vereinsgründung notwendig).

Der Verein soll den Namen „Kanu-Weiden“, nach der Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz e.V. führen. Außerdem soll er Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e.V. und Mitglied des Bayerischen Kanu-Verbandes werden.

So konnten Neuwahlen durchgeführt werden.

 

Walter Heidenreich wurde zum Wahlleiter bestellt.

25 Personen hatten sich in die Anwesenheitsliste eingetragen.

 

Vorgeschlagen und gewählt wurden:

 

1. Vorsitzender                       Marcus Rudnik

2. Vorsitzender                       Markus Lang

3. Vorsitzender                       Detlef Patzig

Schatzmeister                                   Kornelia Lang

Schriftführer                           Hans-Jürgen Rudnik

Wandersportwart                   Ingeborg Rudnik

Jugend+Familienwart            Leif Zimmermann

Bootshauswart                       Armin Birner

 

(nicht Mitglied des Vorstandes)

Verbindungsmann                  Rudi Frieser

zu Bezirk und BKV

Kassenprüfer                         Heribert Stock und Dr. Horst Hannak

Die Gewählten nahmen die Wahl an.

Eine Beitrittserklärung wurde von 19 Anwesenden unterschrieben.

 

Am 20.12.10 wurde Antrag auf Aufnahme beim Stadtverband für Leibesübungen gestellt

 

Sobald die Formalitäten über Notar und Registergericht, Anmeldung beim Bayerischen Landes-Sportverband e.V. beim Bayerischen Kanu-Verband erfolgt sind und ein neuer Mietvertrag mit der Stadt Weiden i.d.OPf. abgeschlossen ist, wird das Wintertraining in der Turnhalle/ Hallenbad in der Realschule wieder aufgenommen. Von Seiten der Stadt wurde die Pachtung des Bootshauses im Stadtbad wieder in Aussicht gestellt. Die mit dem Vermögen der SpVgg verloren gegangenen Vereinsboote der ehemaligen Kanuabteilung können laut Insolvenzverwalter zurück erworben werden. Spontan wurde von den neuen Mitgliedern Geld für den Rückkauf zugesagt.

Der neue Verein „Kanu-Weiden“ will mit seinen Sportarten in erster Linie junge Familien mit Kindern ansprechen, welche das Bootfahren im Hallenbad üben und in den Sommermonaten das freie Bootfahren in der Freizeitanlage Stadtbad ausprobieren können. Auch für etwas „Ältere“ wird Freizeitvergnügen geboten. Die Senioren sind im Sommer des Öfteren auf heimischen Flüssen wie Waldnaab, Fichtelnaab, Haidenaab, Naab, Pfreimd, Wiesent und Donau unterwegs.

Absprachen hierzu erfolgen jeweils an den Trainingsabenden freitags im Hallenbad der Realschule oder in einem Jahresprogramm.

 

Hans-Jürgen Rudnik, Chronist                                               im Dezember 2010

Update: 23. Aug. 2019 / RG

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